Kevin Ibbs

Aus Falschbeschuldigung
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Kevin Ibbs hatte auf mündlicher Übereinkunft beruhenden Sex mit Christine Watson an der Nacht des 29. Novembers 1986. Watson, eine enge Freundin von Ibbs's Frau, Katrina Carter, wohnte mit Ibbs und Carter im gleichen Haus. Der Geschlechtsverkehr fand mit dem vollen Wissen von Carter statt, der zu der Zeit im Haus war. Kurz bevor Ibbs ejakulierte zog Christine Watson plötzlich ihre Zustimmung zum Geschlechtsverkehr (so behauptete sie später) zurück und bemühte sich, Ibbs wegzuschieben. Er machte kurz weiter. Zu spät, wie die Richter fanden. Er wurde wegen sexueller Nötigung angeklagt und nach dem neuen Gesetz schuldig gesprochen. Der Richter fand, dass Ibbs ungefähr dreißig Sekunden lang ohne Zustimmung (für das er später der 30-Sekunden-Vergewaltiger genannt wurde) den Geschlechtsverkehr fortgesetzt hatte. Der Richter verurteilte ihn zu vier Jahren Gefängnis.[1]

Einige Jahre später gab Watson bei der Polizei zu, dass das ganze Ereignis eine von Carter inszenierte Sache war, um Kevin aus dem Haus zu bekommen, das sie teilten. Christine Elizabeth Watson a.k.a. Christine Elizabeth Wardle und Katrina Ann Carter wurden nachher wegen des Verabredens einer Falschbeschuldigung verurteilt. Sie bekamen je sieben Monaten Gefängnis. Kevin Ibbs wurde 2001 freigesprochen, aber der Schaden war angerichtet. Er sagt, dass seine Gesundheit und seine Karriere beschädigt sind. Am Ende hat ihn die Falschbeschuldigung mehr als eine Million (Australische) Dollar gekostet.[2][3]

Einzelnachweise

  1. The diabolical episode of the 30-second rapist (englisch)
  2. Ibbs v R (1987) HCA 46 (1987) 163 CLR 447 (6 October 1987) (englisch)
  3. The 30 second rapist (englisch)