Ewald Mattes

Aus Falschbeschuldigung
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Im April 2010 wurde Ewald Mattes, damals Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, wegen sexueller Nötigung einer Mitarbeiterin zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt, jetzt muss das Verfahren möglicherweise wieder aufgerollt werden.

Neue Zeugenaussagen deuten daraufhin, dass die Verwaltungsmitarbeiterin gelogen haben könnte.

Im Rahmen des Verfahrens ist gegen drei Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Kaisersesch wegen uneidlicher Falschaussage ermittelt worden. Gegen einen leitenden Beamten der Verwaltung erhob die Staatsanwaltschaft Anklage vor dem Koblenzer Amtsgericht. Dessen Verteidigung präsentierte jetzt einen neuen Zeugen: einen Reitlehrer, der die ehemalige Verwaltungsangestellte aus Kaisersesch Anfang des Jahres kennengelernt hat. Sie soll gegenüber dem 50-Jährigen und einem weiteren Zeugen gesagt haben: „Man muss ja nicht immer die Wahrheit sagen, beim Mattes hat es ja auch geklappt. Mir glaubt man.“ Und weiter: „Wer nicht nach meiner Pfeife tanzt, der fällt.“[1]

Einzelnachweise

  1. Rhein-Zeitung: Überraschende Details: Mattes-Prozess könnte neu aufgerollt werden

Weblinks